Lexus Hoverboard – Schwebende Skateboards!

Lexus hat das entwickelt, worauf so viele Fans gewartet haben: ein fliegendes Skateboard. Betrieben wird das Brett durch Magnet-Schwebekraft und es ist in der Tat in der Lage, einen Menschen schweben zu lassen. Mittlerweile kursieren diverse Videos im Internet, die den Skate-Park in Barcelona zeigen, der extra für die Präsentation des Boards angefertigt wurde. In diesem Video führt der Board-Tester diverse Tricks vor. Er schwebt zum Beispiel über ein Geländer oder macht einen Sprung über eine kleine Brücke. Kein Problem für das Hoverboard!

Was das Hoverboard noch so alles kann und wie genau es funktioniert, verrät unser Artikel hier auf npskate.de.

Magnete am Boden

Das Board kann nur schweben, wenn die Bodengegebenheiten stimmen. Das Board braucht nämlich einen ganz besonderen Untergrund zum Fliegen: Es funktioniert nur mit einer Bahn mit integrierten Permanentmagneten. Nur dann kann das Hoverboard in gewissem Abstand zum Boden über den Boden schweben. Das System kommt entsprechend ganz ohne Strom aus. Das ist besonders, denn andere Hoverboard-Versuche, wie etwa das von Hendo Hover, schaffen das nicht. Mit den Magneten aber ist die Kraft so groß, dass ein Mensch locker darauf stehen und, wie im Video zu sehen, auch problemlos damit springen und wieder landen kann.

Dieses Hoverboard wurde in Deutschland entwickelt, was die deutsche Skater-Szene natürlich sehr stolz macht. Dabei mitgearbeitet haben Forscher des IFW und des Unternehmens Evico. Die Unternehmen sitzen beide in Dresden und haben sich, wie könnte es anders sein, auf diese besondere Magnetschwebetechnik spezialisiert. Lexus gab Auskunft darüber, dass es etwa 1,5 Jahre dauerte, um den Bau des großartigen Hoverboards zu realisieren.

Von Dresden nach Barcelona

Das Board funktioniert nur mit einem magnetischen Untergrund, weswegen zunächst ein Parcours entwickelt werden musste. Dieser umfasste etwa 200m Schienen und wurde in Dresden errichtet. Nach der umfassenden Testphase wurden die Einzelteile dann nach Barcelona gebracht, wo auch das oben genannte Video entstand.

Das Hoverboard sollte dann in Barcelona richtig getestet und ausgefahren werden. Den Job bekam Ross McGouran aufgetragen. Der Profi-Skateboarder stammt aus London und freute sich über das Interesse an ihm als Probanden, stellte aber schnell fest, dass es gar nicht so leicht war, mit dem Board umzugehen: Es dauerte etwas, bis er aufsteigen konnte. Das Board schwebte einfach unter ihm weg, weshalb der Sportler prompt auf seinem Allerwertesten landete. Er gab an, dass es sich anfühlte, als müsse er das Skateboarden völlig neu erlernen. Er schaffte es aber schließlich, das Board zu bezwingen- und erregte viel Aufmerksamkeit. Das Board ist aber leider nur ein Einzelstück und viel zu kostspielig, um es für die Allgemeinheit zu entwerfen. Schade, denn wir würden es so gern alle selbst einmal ausprobieren!

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